Red Bull Romaniacs 2009 Blog, Tag 1

Watch the Girls: Dani Pexa

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Die 30-jährige CC-Europameisterin fährt in einem Strich über das Wackelbrett, erhält den Vortritt und stoppt die Zeit. Danach ist sie schlicht geplättet von den Fähigkeiten ihrer Teampartnerin: "Sorina ist ein Hammer!", sagt Pexa. Und sie merkt noch an, dass das der härteste Tag ihres bisherigen Enduro-Lebens gewesen ist. Und es gibt noch drei Gelegenheiten, das zu toppen....

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Watch the girls: Sorina Sandu

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Die 19-jährige Rumänin und ihre Teampartnerin Dani Pexa haben auf dieser Romaniacs-Etappe im Grunde ihre erste gemeinsame Ausfahrt unternommen. Die Mädels sind hart im Nehmen und bei weitem nicht als Letzte angekommen. Sorina Sandu meistert die finale Brücke ohne Zögern und Zittern. Sie verweigert danach die Zeitnahme, springt vom Bike und läuft wieder zur Brücke, um Teampartnerin Daniela über den Fluss zu lotsen.

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Happ prügelt den Schwedenhammer

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"Ich hätte nicht im Traum jemals daran gedacht, mit fast 600 Kubik durch den Wald zu pflügen". Das hat Dieter Happ dereinst gesagt, als er sich Hals über Kopf in seine 570er Husaberg verliebt hat. Heute zeigt ihm die Schwedin wieder ihre härte Seite. Happ und seine Husaberg stampfen über die Steilstufe - man hat den Eindruck, sie entschärfen im Vorbeifahren ein Minenfeld. Oben angekommen strahlt Happ: "Superschön!" Und er dampft wieder ab.

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Galindo wehrt sich

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Auch kurz vor Ende des ersten Rallyetages der Red Bull Romaniacs 2009 hält sich Überraschungsmann Xavier Galindo Arbones an der Spitze. Aber nur knapp: Sowohl Chris Birch, der Kiwi, als auch dreifach Dakar und RBR Sieger Cyril Despres sitzen ihm wieder ordentlich im Nacken. Bei Checkpoint Zipin kurz vor Etappenende lagen die erste drei innerhalb von nur 3 Minuten. Unmittelbar dahinter lauern der Deutsche Andi Lettenbichler und Vorjahressieger Graham Jarvis. Weiterhin gut im Rennen auch der Schweizer Lionel Seydoux, der CP Zipin 12 Minuten auf Galindo hatte.

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Spaß an der Freud

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Nichts ist schöner, als eine potentiell vernichtende Passage bewältigt und hinter sich zu haben. Der Rumäne Paul Nicolae Fratila (Hobby Single) genießt einen der entspannteren Abschnitte.

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Nesuta selbstbewusst

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Vor kaum zehn Tagen hat Suzuki-Urgestein Peter Nesuta die Hobby-Wertung in Bulgarien gewonnen. Dieser Mann strotz auch ohne aktuelles Siegerlebnis vor Selbstvertrauen! Umso stärker präsentiert er sich heute. Wir treffen ihn mit Teampartner Peter Kohlmaier kurz vor Checkpoint 5. Der große Nesut sitzt fest im Sattel - wie immer ;-)

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Team USA kämpft tapfer

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Dirt Rider Magazine Herausgeber Jimmy Lewis kämpft zwar bei seiner ersten Red Bull Romaniacs mit der beinharten Profistrecke und seiner Kondition, trotzdem ist der mehrfache Baja-Teilnehmer von der Rallye begistert. "Der heutige Tag ist bis jetzt extrem anstrengend für mich verlaufen, trotzdem möchte ich weiter fighten und das Ziel erreichen. Ich hätte aber echt nicht gedacht, das ein Waldstück von 300 Meter Länge das Letzte aus mir herausholen kann.", beschreibt Lewis seinen bisherigen Tag am Service Point.

Chris Denison und Alexander Smith zeigen nach dem ersten Vormittag der Rallye ebenfalls schon gehörige Anzeichen von Erschöpfung. Die beiden US-Youngsters mussten in der Mittagsrast vor allem einmal die eigenen Batterien aufladen. Als Navigations-Neulinge finden sich Chris und Alex aber tadellos in den rumänischen Wäldern zurecht und sind trotz mächtigem Muskelkater weiterhin guter Dinge.

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Einsame Jäger

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Das Feld hat sich auf dieser ersten Romaniacs-Etappe sehr schnell in die Länge gezogen. Oben auf'm Berg kann man sich fast nicht vorstellen, dass es sich unten am Fuße der Auffahrten abspielt als gäb's kein morgen. Es ist bisweilen gespenstisch still. Nur hin und wieder nähert sich das Knattern vereinzelter Bikes. Der Deutsche Florian Dietrich biegt auf die Expert-Spur ab. Vor ihm noch jede Menge Ups & Downs. In etwa einem Kilometer wird ihn eine Gruppe deutscher Schlachtenbummler gehörig anfeuern.

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Österreicher spielen im Konzert mit

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Sie liegen zwar nicht in Schlagdistanz zur unmittelbaren Spitze, aber sehr gut im Rennen: die beiden österreichischen Husaberg Piloten Dieter Happ und Erich Brandauer lagen zu Mittag in der Arena unmittelbar unter den Top Ten.

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Bolton und Forster reißen ab

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Das Expert Team Zdenek Cyprian und Martin Volny (CZ) sowie der in der Expert Single  Klasse startende Jurgen van den Goorbergh (NL) waren beim Checkpoint Arena bereits durch, als die Proriders Paul Bolton (GB) und der deutsche Gerhard Forster zur Steilauffahrt in der Arena kamen.

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Galindo verschafft sich wieder Luft

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Prologsieger Xavier Galindo Arbones konnte beim Checkpoint Arena wieder einen Respektabstand zwischen sich und seine Konkurrenten legen. Erster Verfolger war an dieser Stelle Lionel Seydoux, jedoch schon mit mehreren Minuten Rückstand auf Galindo. Dahinter folgen in engem Abstand Cyril Despres, Chris Birch, Graham Jarvis sowie Andi Lettenbichler.

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Leitner gut unterwegs

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Der junge Österreicher Johann Leitner schlägt sich blendend. An diesem Abzweig verabschiedet er sich von seinen Begleitern, die auf einem anderen Weg der Hobby-Spur folgen. Wir haben zuvor Leitners gezählte VIER Rucksackfahrer getroffen, die zu diesem Zeitpunkt gerade gerätselt haben, ob er ein Problem hat. Hat er offenbar nicht, er macht einen robusten Eindruck als er an uns vorbei fliegt.

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Ortientierung-Los

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Der Rumäne Cristinel Babes fragt nach dem Weg. Trotz guter Sicht über der Baumgrenze, sehen wir viele Piloten, die im wahrsten Sinn des Wortes im Kreis fahren. Zumindest eine unfreiwillige Kreisfahrt ist uns auch von Gerhard Forster berichtet worden. Nachsatz der Augenzeugen: "Er liegt aber gut." Auch Happ ist weit vorne gesichtet worden. Brandauer hat uns entspannt winkend passiert.

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Chris Birch geht zur Halbzeit in Führung

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Chris Birch, Xavi Galindo, Graham Jarvis, Andreas Lettenbichler: in dieser Reihenfolge kommen die ersten vier Profis am Checkpoint 1.3 an - dem am weitesten von Sibiu entfernten Kontrollpunkt des heutigen Tages.
6 Minuten später passiert auch der dreimalige Romaniacs-Sieger Cyril Despres auf seiner KTM den Posten mitten im Wald.

Dichte Tannenwälder mit endlosen Wurzelwegen, kleinen Bächen und dem herrlichen Duft nach Moos und nassem Waldboden  - das Gelände rund um Paltinis entspricht im Sommer dem Traum jedes Endurofahrers, der Track führt auf herrlichen Single-Trails durch das Skigebiet.

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Birch steht im Saft

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat der Neuseeländer Chris Birch seinen Rhythmus gefunden. Der KTM Pilot ist dem bei SP1 noch in Führung liegenden Spanier Galindo mit nur einer Minute Rückstand am dichtesten auf den Fersen. Er habe bei den ersten Auffahrten noch ordentlich gepatzt, so Birch ins Blogger Mikro. Riesen Spaß hat der deutsche BMW Pilot Andi Lettenbichler. „Ich habe mich zwar mehrmals verfahren, aber es macht riesen Spaß“ Lettenbichler bildet gemeinsam mit Birch, Forster und Jarvis das Verfolgerfeld. Jarvis und Forster sprachen bei SP1 von einer sehr anspruchsvollen Strecke.

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Quartett macht Jagd auf Galindo

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Als erster erreichte der spanische Prologsieger SP1. Dicht auf seinen Fersen das Quartett mit Birch, Lettenbichler, Forster und Vorjahressieger Jarvis. In Schlagdistanz liegt auch noch Despres. Diese 5 Piloten trennen bei SP1 nicht einmal 4 Minuten.

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Bolton drückt an

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20 Minuten hinter dem Führenden ist Paul Bolton auf der Verfolgung. An dieser Stelle melden wir den ersten Zwischenfall. Ein ungarischer Rucksackkfahrer hat sich das Schlüsselbein gebrochen. Das sagt Dr. Christoph Schade, der ihn erstversorgt hat. Der Mann ist auf dem Weg zurück nach Sibiu.

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Die Jagdgesellschaft formiert sich

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Mittlerweile hat sich ein hochkarätiger Verfolgerpulk zusammengefunden. Das Paket besteht aus Chris Birch, Gerhard Forster, Andi Lettenbichler und Graham Jarvis (im Bild). Die Herrn sind sich einig.

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Der Pate ist zufrieden

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Auch Martin Freinadametz ist heute früh aufgestanden - sehr früh. Anerkennend quittiert er den Umstand, dass Galindo Arbones seinen Vorsprung offenbar wieder ausgebaut hat. Fünf Minuten Ruhe. Herr Freinademetz frühstückt.

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Galindo Arbones legt vor

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Fahrzeit: 1.36 Stunden. Die Pro's sind rauf auf den Berg, rüber über den Berg, runter und wieder rauf. Und Xavier Galindo Arbones scheint seine Lektionen gut gelernt zu haben. Die Red Bull Romaniacs ist seine erste GPS-Rallye. Er hat sich diese Art des Navigierens quasi im Theoriestudium angelernt - und gut gelernt. Der Spanier kommt vorbei...und dann kommt lange nichts.

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Österreicherpaket & eine Frage

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Etwa 20 Minuten hinter Galindo Arbones rauschen Dieter Happ und Erich Brandauer vornei. Das rot-weiß-rote Husaberg Duo fährt kollegial kontrolliertes Vollgas. Als 16ter hat Jesus Zavala eine Frage: Nein, sagen wir, wir sind kein Checkpoint. Er hat aber gerade ein selbstgemachtes Fahrfoto gewonnen.

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Die üblichen Verdächtigen

Mit schon/noch zehn Minuten Rückstand kommen unmittelbar hintereinander Lionel Seydoux und Cyril Despres durch. Mit weiteren vier Minuten Respektabstand Melcior Faja Beltran.

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Lettenbichler führt starkes Verfolgerteam an

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Bis jetzt ist es morgendlich ruhig gewesen - hier im Wald kurz vor dem Ende der Baumgrenze auf 1200 Metern. Der Motorlärm der ersten beiden Rider hat die Stille nur kurz getrübt - dann war wieder Stille. Das ändert sich dem Deutschen BMW-Piloten Andreas Lettenbichler (im Bild). Er ist der Erste eines starken Verfolgerpakets, dass den Wald nun ununterbrochen knattern und dröhnen lässt. Unmittelbar nach Lettenbichler fliegt der Neuseeländer Chris Birch vorbei, dicht gefolgt von Orientierungsgroßmeister Gerhard Forster.

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Die US-Youngsters nehmen's locker

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Sonntag, 6:55
Sie waren die Publikumslieblinge des Prologtages - Chris Denison (USA, KTM) und Alex Smith (USA, KTM). Die beiden Youngster gehen in der Expert-Teamwertung zum ersten Mal bei einer Hardenduro-Rallye außerhalb der Staaten an den Start und sind seit ihrer Ankunft in Sibiu völlig locker und extrem gut gelaunt. Kein Wunder, die beiden sind seit klein auf mit Motorsport aufgewachsen:  Alex ist der Sohn von Offroad-Ikone Malcolm Smith (MSR Racing), während der Vater von Chris als Firmengründer von Moose Offroad und A-Loop Offroad Products ebenfalls kein Unbekannter in der internationalen Motocross- und Enduroszene.
"Wir hatten gestern schon jede Menge Spaß, die Rallye ist der echte Hammer! Vor so vielen begeisterten Zusehern zu fahren haben wir in Europa nicht erwartet. Wir werden's heute locker angehen und uns erstmal an die Navigation und das Terrain gewöhnen.", sagt Denison kurz vor dem Start.

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Jarvis auf der Verfolgung

Der Startintervall der ersten drei betrug fünf Minuten. Romaniacs Titelverteidiger Graham Jarvis ist so gesehen auf der Überholspur. Er geht zwei Minuten nach Galindo Arbones durch. In kurzer Zeit also bereits drei auf Galindo Arbones aufgeholt.

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Noch ist das Bild unscharf

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Das Romaniacs-Blogger-Team ist wahrlich früh aufgestanden. Doch Xavier Galindo Arbones war schneller. Der Sieger des gestrigen Prologs hat die laut Scedule ersten 20 Fahrminuten deutlich schneller absolviert. Sprichwörtlich im Umfallen auf den letzten Drücker haben wir seine Spitzenposition doch noch eingefangen. Leider im Fallen die Belichtung beeinträchtigt. Arbones künstlich erhellt. Sorry! Good Morning Romaniacs!!!

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Erich Brandauer geht auf die Jagd nach seinen Konkurrenten

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Sonntag, 6:45
Mittlerweile ist der Tag erwacht und mit dem ersten Tageslicht geht Erich Brandauer als bestplatzierter Österreicher des Prologs auf seiner Husaberg FE570 als Achter ins heutige Rennen. Brandauer hatte gestern kleine technische Probleme, die seine Crew aber erfolgreich beheben konnte. "Das Bike läuft wieder problemlos, ich kann mich also heute voll aufs Navigieren konzentrieren - und auf die Fahrer vor mir, denn ich will einige Plätze gut machen!", erklärt der 39-jährige Romaniacs-Stammgast seinen ambitionierten Tagesplan.

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Die Rallye erwacht bevor der Tag es tut!

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Sonntag, 5:30
Die Rallye erwacht, bevor der Tag es tut. Noch im Dunkeln herrscht bereits eifrige Betriebsamkeit im Parc Ferme der Red Bull Romaniacs, als sich die Fahrer der Profiklasse für den ersten Navigationstag fertig machen. KTM Werksfahrer Xavi Gallindo um 6:25 als Erster auf den Weg in einen Tag voller Strapazen und kann eine gewisse Angespanntheit nicht verbergen.
"Ich werde es heute eher ruhig angehen, da die GPS-Navigation und das Rallyeformat völlig neu für mich sind.", meint der 27-jährige Spanier am Start vor den Toren der Stadt.

Unmittelbar nach Gallindo gehen Graham Jarvis (UK, Sherco) und Navigationsgenie Gerhard Forster (GER, BMW) ins Rennen.

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