Red Bull Romaniacs 2009 Blog, Tag 4

Die Siegchancen am Hobbytrack verloren

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Chris Birch kommt spät ins Crazy Bike Haus. Ein Fehler hat ihn auf die Hobby-Spur und um jede Siegchance gebracht. Darryl Curtis kann möglicherweise nachvollziehen, wie sich der Neuseeländer jetzt fühlt.

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Leitner und Brandauer im Ziel

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Johann Leitner hat seine erste Romaniacs hervorragend gemeistert. Er kommt gemeinsam mit Erich Brandauer ins Ziel. Brandauer hatte einen schlechten Tag, wie er sagt. Sein Hinterreifen ist in einer Spurrille hängen geblieben. Seit diesem Sturz schmerzen die Rippen. Auch ist Brandauers GPS zerstört und das Ersatzgerät war defekt, wie er wenig später bemerkte. Grundsätzlich sagt der Trial-Experte werde die Romaniacs "immer leichter", will heißen: immer schneller. Brandauer mag es lieber, wenn es technisch noch schwieriger ist. 

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Happ hat den Fluch besiegt

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Sehr zufrieden, sehr müde und sehr zerschunden ist Dieter Happ. Nach dem Verletzungs-Aus im vergangenen Jahr hält er im Ziel kurz inne - geschafft!!! Allerdings unter Schmerzen: "Ich habe im Staub hinter Darryl Curtis offenbar einen Stein übersehen und bin 20 Meter in den Acker geflogen. Später bin ich noch ein zweites Mal gestürzt." Dieter scheint auf der rechten Körperseite insgesamt recht ramponiert zu sein.

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Spezialabfahrt

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Melcior Faja Beltran nimmt die etwas eigenwillige letzte Abfahrt der Romaniacs in Angriff.

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Lauter Sieger

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Darryl Curtis, Manuel Kronpass, Lionel Seydoux und Jurgen van den Goorbergh finden den Weg zurück nach Sibiu und haben die Romaniacs besiegt.

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Despres oder Lettenbichler?

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Cyril Despres erreicht die Penthouse-Etage des Crazy Bike Hauses. Er fährt durch, ohne anzuhalten - ohne ein Wort...

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Letti in the house...!

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Um 13 Uhr 24 vollendet Andreas Lettenbichler seinen ersten Auftritt bei der Red Bull Romaniacs. Wir haben hier derzeit noch kein offizielles Endresultat, doch sieht es so aus, als wäre Letti auch der neue Romaniacs-Champion.  Er fühlt sich jedenfalls wie ein Sieger: "Ich bin sehr glücklich und sehr zerstört", sagt Lettenbichler mit einem breiten Grinsen. Die offiziellen Resultate liegen noch nicht vor. Also weiter Warten, wer sein Bike ganz oben am Podium parkt.

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Sieben Pros im Offroad-Finish

Bislang haben es sieben Rider aus dem Wald ins Offroad-Ziel geschafft. 1. Cyril Despres, 12:47:27 2. Shane Cuthbertson, 12:48:20 3. Andreas Lettenbichler, 12:55:01 4. Lionel Seydoux, 13:16:41 5. Darryl Curtis, 13:16:47 6. Dieter Happ, 13:27:24 7. Melchior Faja Beltran, 13:29:56 Nun beginnt das große Rechnen, während die Rider auf der Verbindungsetappe nach Sibiu, zum Crazy Bike Haus sind, und abhängig von den Startzeiten und den Rückständen aus den vorangegangenen Etappen gibt's in Bälde den großen Sieger zu vermelden.

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Erster Profi am Dach

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Der Kanadier Shane Cuthbertson erreicht heute als erster Profi das Ziel am Dach. Er hat es geschafft und die Romaniacs durchgestanden!

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Gleichenfeier der Experten

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Die tschechischen Expert-Teamkollegen Zdenek Cyprian und Martin Volny sind die Ersten, die das Tagesziel hoch über Sibiu heute erreichen. Etwa sieben Minuten danach kommt der rumänische Expert-Single Manuel Gyenes am Dach an. Der Belgier Michel Dumoulin kommt ca. eine Minute danach.

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Spanier klettert Long Way

Seit Andi Lettenbichler den Long Way bezwungen hat ist Hilfe erlaubt. Der Spanische GasGas Pilot Melcior Faja Beltran ist nun durch diese Sektion. In Sichtweite sind auch bereits die beiden Österreicher Erich Brandauer und Hansi Leitner.

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Warten am Crazy Bike Haus

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Am Dach des legendären Hauses im Zentrum Sibius ist alles aufgebaut und fertig für die Sieger. Noch wissedn wir nicht, wie das enge Rennen um den Gesamtsieg ausgeht. Aber jedenfalls ist Jeder ein Sieger, der seine Romaniacs unter diesem Bogen in schwindelerregender Höhe beenden kann.

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Die lila Kuh in Sibiu

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Es gibt einen Menschenschlag, der fährt einfach schneller Offroad. Das sind die Werkspiloten. Bei der Red Bull Romaniacs 2009 werden aber auch sie bis an ihre Grenzen geführt – und vielleicht noch ein bisschen weiter. Was macht diese Menschen so schnell? Talent? Training? Beides? Wir wissen aber jetzt jedenfalls, was die Profis bei ihren Servicepoints einwerfen: Chris Birch haut sich zuerst eine Banane rein und greift dann zur Milka Schokolade. Die mit den ganzen Haselnüssen. Cyril Despres nimmt zuerst das gute Süsse und dann die Banane. Auch Wasser ist immer mit im Spiel. Wir werden versuchen, ob auch uns die lila Kuh und Bananen schneller machen.

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Chris Birch macht den entscheidenden Navigationsfehler

Schon am nächsten entscheidenden Streckenteil wendet sich das Bild. Während Cyril Despres die "Beer Bar" bei Capulna in souveräner Manier als Erster durchfährt, fehlt auch eine halbe Stunde später noch jede Spur von Chris Birch. Der Neuseeländer hat die Einfahrt in diese unmenschliche Schinderei verpasst und war auf der Hobbystrecke unterwegs.

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Die ersten Überlebenden im Wald

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Der Long Way ist eine der wesentlichen Schlüsselstellen des heutigen Tages. Nur wenige Auserwählte werden diesen brutal steilen Anstieg durch den Wald Richtung Ziel schaffen. Der Deutsche Andi Lettenbichler (BMW) strotzt heute vor Selbstvertrauen und Kraft. Er ist der Erste, der diese brutal schwierige Sektion völlig ohne Hilfe meistert. Lettenbichler verweigerte auch dann Hilfe, als diese schon erlaubt gewesen wäre. Der Neuseeländer Chris Birch (KTM) nahm die helfen Hände dagegen dankend an.

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Gerhard Forster aus dem Rennen

Für den deutschen BMW Werksfahrer Gerhard Forster ist die Romaniacs leider bereits vor der Servicezone zu Ende. Forster geht hart zu Boden und verletzt sich an der Schulter - ein glücklicherweise glimpflicher Ausgang, wenn man sich Forster's schwer ramponierte BMW ansieht.

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Despres attackiert "Cambodia" als Erster

Punkt 10:00 Uhr wird es plötzlich laut an dem Streckenteil, den Martin Freinademetz nach einer der Hauptkampfzonen des Vietnamkriegs benannt hat. KTM-Werksfahrer Cyril Despres fährt als Erster in die Steilauffahrt, die mit riesigen Felsbrocken übersät ist. Ganze 15 Minuten nach Despres meistert auch der Neuseeländer Chris Birch auf seiner KTM 300, nur knapp gefolgt von Andreas Lettenbichler auf der BMW G450X. Die drei ehemaligen Trial-Profis steuern sicher und fehlerlos durch den extrem selektiven Anstieg.

Die nächsten beiden Fahrer sind Lionel Seydoux und Darryl Curtis. Während Sexdoux mit traumwandlerischer Leichtigkeit durch die massiven Felsfromationen pflügt, hat der Roof-of-Africa Bezwinger Curtis bereits seine liebe Not und muß auf die Hilfe einiger Fans zurückgreifen.

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Seydoux im dritten Anlauf

Maximal zehn Anläufe durften die Piloten am "Pro Climb" nehmen. Sie haben es alle viel schneller geschafft. Dieter Happ und Shane Cuthbertson sind im zweiten Anlauf rauf gekommen. Lionel Seydoux hat es beim dritten Mal geschafft.

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Problemslos über den "Pro Climb"

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Jede "Sonderprüfung" heute kann eine Vorentscheiung über Sieg und Niederlage bringen. Am "Pro Climb" ist diese Vorentscheidung jedenfalls nicht gefallen. Die Favoriten sind hier problemlos durchgekommen. Paul Bolton hat die lange, steile, verwurzelte Auffahrt als Erster bewältigt. Dicht gefolgt Jimmy Lewis und Cyril Despres.  Vierter am "Pro Climb" war Andreas Lettenbichler, dann Birch und Forster.

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Letti virtuell in Führung

Auf Rettunspunkt 1 des heutigen Tages sind die Abstände der Top 3 Birch, Despres und Lettenbichler bereits dermassen geschrumpft, daß Letti zur Zeit der virtuelle Leader & Champ der Red Bull Romaniacs ist. Es sind nur noch 100 Kilometer schwersten Offraod-Terrains zwischen ihm und  dem Ziel ;-)

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Guten Morgen, Sibiu!

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Bevor der heutige Abschlusstag der Red Bull Romaniacs 2009 für die Profis um aussergewöhnlich späte acht Uhr beginnt (üblich war eine Startzeit um sechs Uhr), sind viele längst hellwach: Die Teammechaniker und unzähligen Betreuer der Privatteams verrichten Schwerstarbeit. Ihre Arbeitstage enden meist weit nach Mitternacht. Tagwache ist für diese wichtigen Teamstützen aber allerspätestens um fünf Uhr früh. Guten Morgen, Sibiu!

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