4. Red Bull Romaniacs Hard Enduro Rally, 17. – 21. Juni 2007
Für die einen eine Plagerei, für die anderen die besten off-road Tage ihr Endurolebens. Dass jeder einzelne sein Bestes gibt, steht in jedem Fall außer Frage – die Fahrer in den Teamklassen. Jeden Tag nach dem Start der Profis heißt es für sie die Stadt zu verlassen und sich ihren Weg durch Täler und Flüsse, über Berge und entlang oder sogar quer durch Geröllpassagen, die einige an das berühmt berüchtigte Erzberg Rodeo in Österreich erinnern dürften, zu bahnen. Immer ganz in der Nähe der Profiroute. Experts Nach der gestrigen dritten Geländeetappe hat das internationale Team Moto Club Vectra mit dem Neuseeländer Simon Crafar und dem Rumänen Mirel Pandrea die Führung im Gesamtklassement vor Team BT Asigurari übernommen. Aron Gorog (ROM) und Michel Dumoulin (BEL) – ein weiteres internationales Team – hatte
im Laufe des Tages mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, kam 47 Minuten später ins Ziel als Team Moto Club Vectra und liegt nun mit 24 Minuten Rückstand auf Rang zwei im Gesamtklassement. Platz vier am ersten, Platz drei am zweiten und Platz zwei am dritten off-road Tag – Team Bayern-Express mit Sepp Suttner und Stefan Zwerenz liegt gesamt auf dem ausgezeichneten dritten Platz. In dieser Klasse liegt die Zeitdifferenz zwischen dem Führungsteam und dem Schlusslicht bei knapp 22 Stunden. Eines steht schon vor der endgültigen Entscheidung fest: es wird ein neues Siegerteam geben, da die Vorjahressieger Emanuel Gyenes und Laszlo Ohla (ROM) 2007 in der Profiklasse an den Start gingen.
Hobby Eine rumänische Doppelführung gibt es bei den Hobbyfahrern. Team X-Riders I (Ciprian Popescu und Babes Cristinel) liegen einen Tag vor der Entscheidung 36 Minuten vor ihren Landsleuten Benedefki Geza und Gereb Domokos vom Team KUNN Racing. Eine halbe Stunde dahinter zwei Red Bull Romaniacs Veteranen: Marc Fehrmann und Harald Vollmer starteten dieses Jahr (nach Expertsstart 2006) in der Hobbyklasse und fühlen sich dort sichtlich gut platziert. Als bestes österreichisches Team liegen Karl Potzl und Jürgen Zeiler (Team RST Schalko II) an der guten fünften Stelle.
Gesamtklassement nach drei off-road Tagen
Experts 1. Simon Crafar/Mirel Pandrea NZL/ROM 2. Aron Gorog/Michel Dumoulin ROM/BEL 3. Sepp Suttner/Stefan Zwerenz GER
Hobby
1. Ciprian Popescu/Babes Cristinel ROM 2. Benedefki Geza/Gereb Domokos ROM 3. Marc Fehrmann/Harald Vollmer GER Statements Tag 5 Cyril Despres, FRA
“Michel und ich haben gestern ordentlich Gas gegeben und waren heut bereit um den Sieg zu kämpfen. Aber schon kurz nach dem Start ist Michel heut plötzlich vom Bike abgeflogen und gegen einen Baum geknallt. Ich hab angehalten und wir haben gleich gesehen, dass sein rechter Unterarm gebrochen war. In diesem Moment hab ich nicht ans Rennen gedacht, Freundschaft geht in so einer Situation vor! Als Erste Hilfe vor Ort war, bin ich weiter, etwa 20 Minuten später. Ich denke, das war der härteste Tag, schließlich bin auch noch schwimmen gegangen mit meinem Bike. Alles in allem glaub ich, dass wir sehr großes Glück mit dem Wetter hatten. Die Verhältnisse machen bis zu 25% aus in einem derartigen Rennen. Außerdem möchte ich der Organisation ein Lob aussprechen, sie haben einen guten Job gemacht und heute hab ich auch noch gesehen, dass die Sanitäter immer in der Nähe sind. Ich hatte einige großartige Renntage hier und es ist schon ein gutes Gefühl, hier wieder gewonnen zu haben!“ Gerhard Forster, GER
“Am Anfang hat es mich heute ordentlich gefuchst. Gleich am ersten Fluss ist mein Motorrad ins Wasser gefallen und abgesoffen; es hat einige Zeit gedauert, bis das ganze Wasser wieder draußen war. Heute war der härteste Tag. Wir mussten die Berge rauf und runter, rauf und runter, aber letztendlich ist alles gut ausgegangen und ich bin extrem froh hier zu sein!“ Chris Birch, NZL
“Es ist absolute unglaublich, dass ich hier bin! Am Sonntag hab ich mich nicht darauf zu wetten getraut es bis heut zu schaffen und jetzt steh ich auf dem Podium. Heute war es noch mal richtig hart und als ich die Stadt schon von Weitem sah, dachte ich bald zu Hause zu sein, doch es dauerte noch mal zwei Stunden bis hier her. Das Beste heute? – Hier her zu kommen, definitiv! Es tut mir sehr leid für Michel Gau, für mich war er der Sieger.“ Kyle Redmond, USA
“Meine Hände schmerzen schrecklich und heute wollte ich wirklich zu einem Ende kommen. Ich habe noch nie an so ein Rennen teilgenommen und hatte großartige Tage hier. Es war hart, aber ich dachte es würde noch härter werden. Ich glaube, das Wetter hat uns dabei geholfen,” Alex Antor, AND
“Zwei Kilometer nach dem Start hat es mich mit dem Motorrad überschlagen, ich konnte das Bike aber erst im nächsten Service Point reparieren. Die Organisation hat einen guten Job gemacht, wobei der verrückte Downhill nicht hätte sein müssen!“ Frans Verhoeven, NED
“Das Rennen heute war noch mal sehr hart und ich bin froh, es ins Ziel geschafft zu haben. Wir hatten einige Passagen, an denen wir nur seitlich an unseren Bikes sitzend runtergerutscht sind, an ein Fahren war nicht zu denken. An einer anderen Stelle wurden die Motorräder mit einem Seil über das Wasser gezogen – Wahnsinn! Unglücklicherweise war ich an den vergangenen zwei Tagen krank und zu schwach um vorne mit dabei zu sein. Heute Morgen ging es mir wieder gut, doch für ein richtig gutes Ergebnis war es zu spät.” “Das Rennen heute war noch mal sehr hart und ich bin froh, es ins Ziel geschafft zu haben. Wir hatten einige Passagen, an denen wir nur seitlich an unseren Bikes sitzend runtergerutscht sind, an ein Fahren war nicht zu denken. An einer anderen Stelle wurden die Motorräder mit einem Seil über das Wasser gezogen – Wahnsinn! Unglücklicherweise war ich an den vergangenen zwei Tagen krank und zu schwach um vorne mit dabei zu sein. Heute Morgen ging es mir wieder gut, doch für ein richtig gutes Ergebnis war es zu spät.” “Zwei Kilometer nach dem Start hat es mich mit dem Motorrad überschlagen, ich konnte das Bike aber erst im nächsten Service Point reparieren. Die Organisation hat einen guten Job gemacht, wobei der verrückte Downhill nicht hätte sein müssen!“ “Das Rennen heute war noch mal sehr hart und ich bin froh, es ins Ziel geschafft zu haben. Wir hatten einige Passagen, an denen wir nur seitlich an unseren Bikes sitzend runtergerutscht sind, an ein Fahren war nicht zu denken. An einer anderen Stelle wurden die Motorräder mit einem Seil über das Wasser gezogen – Wahnsinn! Unglücklicherweise war ich an den vergangenen zwei Tagen krank und zu schwach um vorne mit dabei zu sein. Heute Morgen ging es mir wieder gut, doch für ein richtig gutes Ergebnis war es zu spät.” “Am Anfang hat es mich heute ordentlich gefuchst. Gleich am ersten Fluss ist mein Motorrad ins Wasser gefallen und abgesoffen; es hat einige Zeit gedauert, bis das ganze Wasser wieder draußen war. Heute war der härteste Tag. Wir mussten die Berge rauf und runter, rauf und runter, aber letztendlich ist alles gut ausgegangen und ich bin extrem froh hier zu sein!“ Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben. Bitte melde dich an oder registriere dich selbstverständlich gratis und unverbindlich. |